schlafschwierigkeiten bewältigen

In Lebenskrisen kann es oft zu Schlafproblemen kommen, da sich der Alltag deutlich verändert. Große Sorgen überschatten meist alle Bereiche des Lebens, und dies kann zu Einschlafproblemen, Albträumen oder anderen Schlafschwierigkeiten führen. Wichtig ist es weiterhin einen regelmäßigen Rhythmus beizubehalten und bei allen Belastungen dennoch auf ausreichenden Schlaf zu achten, denn Schlaf ist essentiell für die mentale Gesundheit und Stressreduktion. 


Es ist wichtig, den Tag symbolisch durch ein Ritual, eine Hypnose oder eine Dankbarkeitsübung zu beenden und den Übergang in die Abend- und Schlafphase rechtzeitig einzuleiten: 

  • Überblick verschaffen über Unerledigtes (ev. notieren)
  • Bisher Erledigtes würdigen und sich vergegenwärtigen, was alles geschafft wurde
  • Heimwege oder Einkäufe nutzen um den Wechsel von Arbeit zu Freizeit zu symbolisieren. Kleidung wechseln, duschen, erst einmal eine Kleinigkeit essen vor dem Kochen etc.
  • Technologien abschalten oder auf "Abendmodus" umschalten: Erreichbarkeiten mit Vorgesetzten/Mitarbeitern klären und Handy abdrehen; Zeiten festlegen, in denen keine beruflichen Gespräche geführt werden (Problem-Askese)
  • Körperliche Aktivität vor dem Schlaf ist sinnvoll, Alkohol, Nikotin und üppiges Essen sollten vermieden werden
  • Erst schlafen gehen, wenn man müde ist und vermeiden an anderen Orten einzuschlafen (Couch)
  • Bei Einschlafproblemen aufstehen, eventuelle Sorgen aufschreiben, sich ablenken und erst wieder hinlegen, wenn Sie müde genug sind (der Schlaf kommt erst, wenn man ihn nicht aktiv herbeiführen will). Vermeiden Sie es auf Uhren und Wecker zu sehen, lieber sich schöne Bilder oder Landschaften (zB Natur- oder Strandmotive) imaginieren oder die eigenen Atemzüge zählen und sich vorstellen, dass man mit jeder Zahl schläfriger wird.