wie  burnout entsteht

Unter Stresseinwirkung werden die Notfallfunktionen des Körpers Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsmodus zur Bewältigung der überfordernden Belastung aktiviert. Der Sympathikus, der für “Alarm“ sorgt, ist gesteigert und der Parasympathikus, dessen Aufgabe der Ausgleich ist, wird gehemmt. Für kurze situative Überlastungsphasen ist dieses System sehr sinnvoll, man wehrt sich gegen zu viele Aufgaben, flüchtet auf angemessene Weise in kurze Erholungspausen oder geht vorübergehend schwierigen Situationen oder Gesprächen aus dem Weg, bis man mehr Energie und die Kraft dazu hat.

 

Auf Dauer angewandt bringen solche Stressreaktionen den gestressten Menschen jedoch aus dem mentalen Gleichgewicht: Der Notfallmodus "Kampf" wird dann zu übertriebener Selbstkritik, der Modus "Flucht" zu Selbst-Isolation und der sogenannte Totstell-Reflex, die emotionale "Erstarrung" zu übertriebener Selbstbezogenheit.

 

Überprüfen Sie Ihren emotionalen Status:

  • Können Sie es genießen, wenn man Ihnen ein Kompliment macht?
  • Haben Sie kürzlich eine ausgedehnte köstliche Mahlzeit genossen?
  • Können Sie in Liebesgefühlen schwelgen, die Sie für manche Menschen empfinden?
  • Erlauben Sie sich laut herauszulachen, wenn Sie glücklich sind?
  • Atmen Sie gerne tief frische Frühlings/Sommer/Herbst-Luft ein?
  • Machen Sie Fotos um sich an schöne Momente zu erinnern?

  • Haben Sie Freunde, mit denen Sie viel lachen können?